| Kuriositäten im Tierreich unserer heimischen
Wälder |
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| Rasselbock im Regionalmuseum |
| Rasselböcke, der im Thüringer Schiefergebirge
beheimateten Unterart, besitzen ein sehr dickes, glänzendes Fell
von gelblich-silbergrauer Farbe, auf dem Rücken dunkel gesprenkelt.
Die Kopf-Rumpf-Länge mißt bei adulten Tieren 700 bis 900
mm. Rasselbock und Rasselgeiß tragen als Stirnwaffen spießförmige
Hörner, die beim Männchen wesentlich kräftiger ausgebildet,
bis weiten gedreht bzw. nach vorn oder hinten gebogen sind, während
das Weibchen geringe, |
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| spitz zulaufende Spieße besitzt. Die Hörnchen
krönen ein Leben lang, wie auch bei den Gemsen, das Haupt der
Tiere beiderlei Geschlechts. Lebenserwartung 12 bis 15 Jahre. |
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| Der Rasselbock |
Lebensweise:
Diese sehr scheuen, von den Menschen selten beobachteten, dämmerungs-
und nachtaktiven Tiere halten sich tagsüber in einer Ruhepfanne
(Erdmulch) oder Erdhöhle (Wohnbau) im undurchdringlichen Dickicht
auf. Die überdimensionalen Augenhöhlen mit den großen
Lichtern (Augen) sind großartig an das Nachtleben angepaßt.
Durch |
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| die sehr langen, drahtigen Tasthaare der Oberlippen
verfügen sie über ein ausgezeichnetes Zurechtfinden im Dickicht
und stockdunkler Nacht. |
Lebensraum und Vorkommen:
Große, zusammenhängende, abgelegene und störungsfreue
Dickungen mit reichlich pflanzlichem Nahrungsangebot (Strauchfrüchte,
Kräuter, vor allem Bärwurz) im Thüringer Schiefergebirge
mit Zentrum Schwarzatal und seine Seitentäler. |
Ausstellungen von Präparaten, detailliertes, umfangreiches
Informationsmaterial und sachkundige Führungen finden sie im
Regionalmuseum auf unserem Firmengelände.
Zudem findet alljählich um den 1. Mai auf dem Gelände der
Sitzendorfer Porzellanmanufaktur das große Rasselbockfest
mit Rasselbockjagd, Bauerntheater, großem Markttreiben, Tanzveranstaltungen
etc. statt. |
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| Rasselbockjagd |
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